Freiwillige Feuerwehr der Stadt Allentsteig

DIE STADT BRENNT !

(Großbrände in Allentsteig)

Auch Allentsteig und die Orte der Umgebung wurden immer wieder von solchen Totalfeuern heimgesucht, im Durchschnitt kann man sagen,
fast jedes Jahrhundert. Manchmal war es im Zuge kriegerischer Ereignissen,
dass der "Rote Hahn" aufs Dach gesetzt wurde, und dann war eine Bekämpfung von Anfang an erschwert oder fast unmöglich, ebenso oft aber loderte die Fackel in Friedenszeiten über den Dächern dieser Stadt.

Von den allerersten Jahrhunderten unseres seit 1132 als Pfarre, seit etwa 1380 als Stadt bestehenden Heimatortes wissen wir zu wenig, um uns ein genaues Bild machen zu können. Genauere Kunde wird uns erst aus der Hussitenzeit geliefert.

HUSSITENZEIT:

Die Hussiten waren böhmische Aufständische, welche in ihrem Kampf gegen die katholische Kirche und das deutsche Bürgertum in Böhmen fast 20 Jahre lang viele Einfälle in Wald- und Weinviertel machten und dabei 1427 auch Allentsteig und die Orte der Umgebung niederbrannten.
50 Jahre später, in den Kämpfen Friedrichs III. gegen die Ungarn, soll Allentsteig durch Hans von Neuhaus, ein Parteigänger des Ungarnkönigs Matthias Corvinius, abermals eingeäschert worden sein. Doch kann es sich dabei kaum um einen Totalbrand gehandelt haben, weil 11 Jahre danach, im Friedenschluss von 1491, Allentsteig ausdrücklich erwähnt und den Ungarn als Pfand überlassen wurde, Corvinius aber kaum eine Ruinenort als Pfand angenommen haben würde.

IM 30JÄHRIGEN KRIEG

kamen die schwersten Schicksalsschläge über unsere Heimat. 1619, also gleich zu Beginn, wurden die Edelmannssitze Wurmbach und Reinsbach von Hilfstruppen der protestantischen Böhmen geplündert und verbrannt. Das Stift Zwettl, welches die Grundherrschaftsrechte in Wurmbach innehatte, meldet darüber in einer "Aller Untertänigsten Supplikation" an die Regierung: "...das rauben, plündern, sengen und brennen, morden und umbringen ist gar allgemein..." Allentsteig kam zu dieser Zeit etwas besser weg, da bei der Besetzung der Stadt durch die Böhmen Dietrich von Puchheim als Kriegskommissär eingesetzt wurde, und die evangelischen Puchheimer aus Raabs seit Generationen freundliche Beziehungen zu den evangelischen Hagern in Allentsteig gepflogen haben. Die schwerste Stunde für diese Stadt kam 25 Jahre später, als dieser unselige Religionskrieg längst in einen sinnlosen Verwüstungskrieg ausgeartet war und die schwedischen Heere unter dem "Burgenhammer" Torstenson Städte und Burgen in unserer Heimat vernichteten. Torstenson General Konrad von Mosberg zog 1645 in Allentsteig ein und ließ, da die verarmte Stadt den Brandschatz, das ist die geforderte Summe für die Schonung, nicht bezahlen konnte, seine Truppen plündern und dann die Stadt anzünden. Die Zerstörung war vollständig. Auch viele Menschen kamen dabei ums Leben. Wir wissen, dass nach 1656, also11 Jahre später, 31 Hausstätten verödet, d.h. nicht wieder aufgebaut waren, meist deshalb, weil von den Besitzern niemand am Leben geblieben war. Auch in den Nachbarorten war es nicht besser. 1656 waren in Bernschlag noch 17 von 29 Häusern, in Thaua 15 von 29, in Reinsbach 5 von 15, in Zwinzen 8 von 20 Häusern verödet.

WENIGE JAHRZEHNTE SPÄTER

Noch erinnerten sich die älteren Menschen der Katastrophe von 1645, noch waren kaum alle Häuser wiederaufgebaut, eben hatte die Kirche einen neuen Turm erhalten, da schritt das Unglück schon wieder einher. 1679 brannte Wurmbach bis auf 3 Häuser nieder, und nur 37 Jahre waren seit dem schwedischen Inferno vergangen, als über unserem Heimatort wieder die Brandlohe aufging. (1682). Diesmal brach der Brand in Oberndorf aus, Übersprang die Stadtmauer und legte bis auf 7 Häuser und die Kirche alles in Schutt und Asche. Auch vier Menschen kamen dabei ums Leben. 17 Jahre später, 1699, brannte der Pfarrhof gleich zweimal kurz hintereinander nieder, wobei "...die Mehreste schriftliche Urkundten, Rechnungen und Stüftbriefe verbrunnen sein...", ein Grund dafür, das es in Allentsteig kaum Dokumente aus früheren Jahrhunderten gibt.

Hilflos fühlten sich unsere Vorfahren den wütenden Elementen ausgeliefert. Sie suchten in der immer wiederkehrenden Bedrängnis Zuflucht: Die Florianisäule auf den Hauptplatz trägt die Inschrift: "Aufgerichtet dem May 1702 Florian schütze uns vor Feuer". Auch die Statue des Brückenheiligen Nepomuk, welche beim Seeabluß steht, stammt etwa aus dieser Zeit.

IM 18. JAHRHUNDERT

hatte Allentsteig wieder seinen schwarzen Tag. Am 30. Juni 1752 brach ein Brand im Meierhof aus.
Er sprang auf das Schloß über und auf die Kirche. Bald war der ganze Ort eine Lohe, in der auch ein Kind verbrannte.

Die sich ständig wiederholenden Brandkatastrophen lösten in den Menschen anscheinend eine Art fatalistischer Ergebenheit aus, etwa in der Art, "das ist eine Heimsuchung, gegen die man nichts machen kann." Noch immer gab es keine organisierte Brandbekämpfung, ja selbst die gesetzlichen Schutzbestimmungen wurden oft gröblichst missachtet, wie ein authentischer Brandbericht vom Brand in Neupölla (1841) zeigt. Dieser Bericht stammt aus einer Art Tagebuch das Abtes Julius Hörweg von Stift Zwettl (veröffentlicht in der Zeitschrift "Das Waldviertel" S. 197/1972 von P. Dr. Bruno Schneider) und besagt: "5. Juli 1841: Heute sah man von 12 Uhr Mittags an bis Abends in der Ferne eine Feuersbrunst fort wüten; und Abends schon hörte man, dass es ...Neupölla sey.
Es brennt der Markt bis auf den Pfarrhof, das Kaufmannshaus, und 2 Kleinhäußl, auch die Kirche verbrannte aus und inwendig. Das Feuer ging vormittags 8 Uhr in einen Stadl auf, den hatte man glücklich gelöscht, und dann ging aber alles wieder zum Kornschnitt ... ohne eine Aufsicht oder Wache bei der Brandstätte zurück zu lassen. Eine Stunde später aber sah man das Feuer auf 3 Seiten zugleich aufgehen, was auch auf Brandlegung hindeuten könnte ... und dann war nun in Pölla nichts mehr zu tun ...."

Jedem Feuerwehrmann, ja selbst jedem Laien ist es heute unverständlich, wie man einen gelöschten Brandherd verlassen kann, ohne für eine entsprechende Brandwache zu sorgen, und doch ist das allenthalben geschehen. Es bedurfte eines Anstoßes von außen, um die Dinge zum Besseren zu wenden. Diese Anstöße kamen durch die Reformen Maria Theresias und Josefs II. Die Feuerbeschau wurde verpflichtend, jeder Hausbesitzer musste 2 Feuereimer, Feuerhaken und Leitern griffbereit haben. Die Grundherrschaften wurden verpflichtet, die Bevölkerung in organisierter Brandbekämpfung zu schulen, z.B. durch Bildung von Eimerketten. Eine Vorschrift bestimmte, dass im Brandfall die Schüler sofort aus dem Unterricht zu entlassen waren, damit sie den Rücklauf der leeren Eimer in der Kette besorgen könnten. Zu dieser Zeit wurden auch die ersten Wasserdruckspritzen mit Lederschläuchen gebaut, freilich hatten diese Spritzen noch keine Saugvorrichtung, weshalb man das Wasser in den Spritzenbehälter schütten musste.

All dies brachte sichtbaren Erfolg. Obwohl es natürlich immer wieder Brände gab, konnte in den 221 Jahren seit 1752 trotz 2 Weltkriegen und viermaliger Besatzung (1805, 1809, 1866, 1945) jeder Brand in Allentsteig lokalisiert werden.

Der gefährlichste darunter war sicher der von 1865, als in der heutigen Hauptstraße und Dr. Ernst Krenn Straße  12 Häuser völlig und 6 teilweise eingeäschert wurden. Auch von Überschwemmungen wird immer wieder berichtet, so 1755, als in Allentsteig ein Mädchen und in Zwinzen ein Bub ertrank. Das letzte große Hochwasser von 1953 ist ja vielen noch in lebhafter Erinnerung. Dabei verwandelten Zwinzenbach und Thauabach die untere Vorstadt innerhalb weniger Stunden in einen See und setzten die Häuser metertief unter Wasser.

1873:        

Gründung        
der        
Freiwilligen       
Stadtfeuerwehr       

   

ST. FLORIAN:  GUT`  WEHR !

Nicht, um zu kämpfen mit scharfen Waffen,
und doch gerüstet mit blanker Wehr.
Nicht um Ruhm oder Beute zu raffen,
sondern zu schützen, was Fleiß geschaffen.
Der Heimat zum Heil, St. Florian zur Ehr`,
gründeten sie vor 135 Jahren,
den Ort zu beschirmen vor Brandgefahren,
die Freiwillige Feuerwehr.

Der geschilderte Großbrand von 1865 mit dem Verlust von 18 Häusern war sicher ein direkter Anstoß für die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in unserer Stadt.

Allentsteig war inzwischen - zusammen mit dem erst 1876 eingemeindeten Oberndorf - auf 153 Häusern und 1043 Einwohnern angewachsen, hatte 4 Jahre vorher mit der Eröffnung der FJ-Bahn Anschluss an die Welt erhalten und schickte sich an, unter den dynamischen Bürgermeistern Dr. Diermeyer (1868 - 1874) und
Abg. Dötz (1874 - 1878 und 1884 - 1905) in seine 1848 erworbene neue Rolle als Hauptort des Gerichtsbezirkes hineinzuwachsen. Die Gründung der Sparkasse war schon 1868 erfolgt, die neue Volksschule war 1871 vollendet worden. Die Eingemeindung der oberen und unteren Vorstadt, der Bau des Amtshauses, die Errichtung von Krankenhaus und Kindergarten folgten wenige Jahre später, ebenso der Anschluss an das Telegrafennetz (1886), der Bau das Bahnhofes (1892) und die Errichtung eines stadteigenen E-Werkes (1905).

DIE GRÜNDUNG DER STADTFEUERWEHR

erfolgte am 23. März 1873. Gründer und erste Mitglieder der neuen Wehr waren die Herrn Franz Altmann, Johann Böhm, Johann Brandl, August Dötz, Franz Dovertil, Josef Dum, Alexander Faltner, Josef Fenz, Josef Glanner, Franz Hebenstreit, Anton Lachner, Josef Loidolt, Johann Lugus, Georg Meinschart,
Johann Wagner, und Franz Wurz.
Erster Kommandant war Herr Anton Lachner, Stellvertreter Herr August Dötz. Das älteste Bild, das wir von dieser Feuerwehr besitzen, stammt aus dem Jahre 1883, ist daher 125 Jahre alt. Es zeigt Männer in hochgeschlossenen dunklen Uniformen und blanken Metallhelmen.


In 135 JAHREN:    21 KOMMANDANTEN

Den Auf- und Ausbau der Wehr bis zum heutigen Tag haben folgende Männer geleitet:

                               Kommandanten:                                                   Kommandant - Stellvertreter:

Anton Lachner

1873 - 1876

August Dötz

1873 - 1876

August Dötz

1876 - 1879

Leopold Wacek

1876 - 1879

Josef Glanner

1879 - 1882

Franz Altmann

1882 - 1885

Josef Neumeister

1882 - 1887

Anton Weiß

1885 - 1887

Karl Lobenschuß

1887 - 1890

Franz Hirnschall

1887 - 1889

Anton Krätschmer

1890 - 1891

Josef Fischer sen.

1889 - 1895

Alexander Pawek

1891 - 1894

Edmund Walter

1895 - 1898

Anton Leutmezer

1894 - 1898

Johann Cerny

1898 - 1901

Leopold Loidolt

1898 - 1904

Josef Wögenstein

1901 - 1906

Franz Wurz

1904

Leopold Hörmann

1906 - 1907

Leopold Hörmann

1904 - 1906

Johann Fau

1907 - 1910

Josef Wögenstein

1906 - 1920

Josef Feucht

1910 - 1911

Josef Winkler

1920 - 1931

Franz Wurz

1911 - 1931

Franz Wurz

1931 - 1948

Johann Wögenstein

1931 - 1937

Karl Freisl sen.

1948

Wilhelm Winkler

1937 - 1962

Rudolf Fuchs

1948 - 1962

Ernst Hurtl

1962 - 1968

Karl Fraissl jun.

1962 - 1965

Karl Fraissl jun.

1968 - 1971

Karl Freisl sen.

1965 - 1968

Karl Freisl sen.

1971 - 1972

Ernst Hurtl

1968 - 1991

Karl Fraissl jun.

1972 - 1988

Karl Neubauer

1991 - 2001

Karl Neubauer

1988 - 1991

Othmar Ranftl

2001 -

Ernst Hurtl

1991 - 1996

Othmar Ranftl

1993 - 2001

Werner Schatzko

2001 -

 IN 135 JAHREN: VON DER EIMERKETTE ZUM RÜSTLÖSCHFAHRZEUG

Wie schon vorher geschildert, haben die ersten Druckspritzen einen Wasserbehälter (Hydrophor), in den das Wasser hineingeschüttet werden musste. Eine solche diente der FF Allentsteig in den ersten Jahren ihres Bestehens.
Noch 1953 waren die Überreste dieser Spritze in unserem Depot. Inzwischen war aber die Saugdruckspritze erfunden worden. Ein derartiges Gerät wurde 1876 angeschafft. Diese Spritze war handbetrieben und diente unserer Wehr durch 35 Jahre.

Das erste durch Maschinenkraft angetriebene Gerät wurde 1911 angeschafft. Es war eine zweizylindrige Dampfspritze der Firma Union (Czermak). Sie wurde während der Fahrt zum Brandplatz vom Maschinisten angeheizt, so dass sie bei der Ankunft auf der Unglücksstelle einsatzbereit war. Obwohl uns dieser Vorgang des Startens heute etwas langwierig erscheint, wird diese Spritze noch 1953 vom langjährigen Feuerwehrhauptmann Franz Wurz wegen ihrer Verlässlichkeit äußerst lobend hervorgehoben. Der Grund, warum sie 1929 ersetzt wurde, lag darin, dass sie von Pferden gezogen wurde und deshalb zu langsam war.

Es wurde daher 1929 ein Mannschaftswagen (Fiat) mit einer 42 PS Motorspritze auf Anhänger angekauft, worüber Herr Franz Wurz schreibt: "Es war gewiss nicht leicht, die Summe von 35.000 S aufzubringen.
10.000 S wurden als Anzahlung gegeben ... 6.000 S spendete die Sparkasse, der fehlende Betrag wurde durch größere Privatspenden, Sammlungen und Veranstaltungen aufgebracht."

Ein zweites Motoraggregat mit 26 PS wurde schon 1936 angeschafft, und 1942 kam die Motorspritze der durch die Entsiedelung des Übungsplatzes aufgelösten FF Großpoppen an Allentsteig.
Zu erwähnen ist, dass die Feuerwehr zeitweise auch den Rettungstransport durch eigens hierfür ausgebildete und abgestellte Männer durchführte, und zwar in den Zwanzigerjahren nur innerhalb des Stadtbereiches mit einer Tragbahre auf Rädern, nach der Auflösung des DRK 1945 kurze Zeit im gesamten Gerichtsbezirk mit eigenem Sanitätsauto, bis diese Tätigkeit wieder von der Ortsstelle (seit 1955 Bezirksstelle) des RK übernommen wurde.

 Seit dem Zweiten Weltkrieg wurde die Ausstattung unserer Wehr mit modernen Geräten planmäßig fortgeführt, so dass heute folgende Aggregate bzw. Fahrzeuge und Zubehör im Einsatz stehen.

Seit 1960 ein Opel mit 1 Vorbaupumpe und 1 Tragkraftspritze.

                                                 
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IN 135 JAHREN:  6 VERSCHIEDENE DEPOTS

Der geschilderte Ausbau und die Ausstattung mit immer mehr und größeren Geräten führte dazu, dass nach gewissen Zeiträumen das Depot zu klein war, weshalb dann ein Ausbau oder eine Verlegung unumgänglich wurde.

Das erste Depot war im "Brotladen" am "Grätzl". Diese Namen sind den heutigen Allentsteigern nicht mehr geläufig. Das Grätzl war ein aus dem 16. Jahrhundert stammendes, mehrmals umgebautes Haus mit Arkaden und Renaissancegiebel. Es stand etwa auf dem Platz vor dem heutigen Haus "Apotheke zur Mariahilf" Am Stadtberg 1  und diente der Stadt lange Zeit als Rathaus und wahrscheinlich, zumindest ist das aus dem Namen zu vermuten, zeitweise als städtische Backstube.

Als nach dem Brand des Brauhauses 1877 die Stadtgemeinde das heutige Amtshaus erbaut hatte, wurde des Grätzl niedergerissen und das Feuerwehrdepot in das in der heutigen Spitalgasse liegende Erdgeschoß des neuen Amtshauses verlegt. Beim Bau des Jubiläumshauses 1898 wurde ein größeres Depot mit eingeplant. Dies befand sich im Hintertrakt des genannten Jubiläumshauses, im nachmaligen Turnsaal der alten Hauptschule, heute Dr. Ernst Krenn Straße. Obwohl sich schon 1911 nach Anschaffung der Dampfspritze der Raum und vor allem das Tor als zu klein erwies, konnte während der beiden Weltkriege und auch in der Zwischenkriegszeit an einen Neubau nicht gedacht werden.

Erst nach 1948 erbaute die Stadtfeuerwehr unter Hauptmann Fuchs in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ein völlig neues eigenes Gebäude mit Schlauchturm, Garage, Sitzungssaal und Nebenräumen. Dieses Depot Nr. 4 wurde zum achtzigjährigen Jubiläum 1953 eingeweiht und diente genau 15 Jahre.

In den Jahren 1967/68 erbaute die FF unter ihrem damaligen Kommandanten Karl Freisl sen. und intensiver Mitarbeit der Feuerwehrkameraden, welche etwa 2 300 Stunden freiwilligen Baueinsatz leisteten, das Depot in der Seestraße 6. Dieses wurde im Rahmen eines Sommerfestes mit Blumenkorso im Juli 1968 seiner Bestimmung übergeben. Das Gebäude hat einen großen Vorplatz, Garagen für 3 Fahrzeuge, Geräteraum, Duschraum, Schlauchtrockenraum, alles zentralgeheizt, und im 1. Stock ist ein Sitzungssaal, eine Monturkammer und eine Dienstwohnung für den Zeugwart.
 
In den 80iger Jahren wurde die Ausstattung  mit Geräten und Fahrzeugen immer mehr und das Depot in der Seestraße 6 zu klein.
Im Jahre 1983 wurde unter Bürgermeister Erich Schaffarik von der Stadtgemeinde ein Haus in der Seestraße 2 angekauft und unter den damaligen Kommandanten Ernest Hurtl in den Jahren 1987 bis 1992 von den Feuerwehrkameraden in rund 3000 geleisteten Arbeitsstunden zum Depot Nr. 6 umgebaut.
Im Feuerwehrhaus befinden sich Garagen für 3 Fahrzeuge, Geräteraum und im 1. Stock Kdo Zimmer, Besprechungsraum, Monturkammer, Sitzungssaal. Das Feuerwehrhaus wurde im Jahr 1993 mit der Segnung seiner Bestimmung übergeben. Im 2. Stock befindet sich seit 2003 das Feuerwehrmuseum. 
Nach dem Umzug ins Feuerwehrhaus Seestraße 2 wurde in Feuerwehrhaus Seestraße 6 die Dienstwohnung und der Sitzungssaal aufgegeben und von der Stadtgemeinde als Gemeindewohnung vermietet.

Der alte Schlauchtrockenraum entsprach nicht mehr dem Stand der Technik und musste erneuert werden. Es hat sich herausgestellt, dass es ohne Schlauchturm nicht geht. So wurde im Mai 2005 der alte Schlauchtrockenraum abgerissen und ein neues Fundament errichtet.  Der neue Schlauchturm aus Lärchenholz, von der Fa. Longin aus Dobersberg aufgestellt. 350 Arbeitsstunden wurde von der Feuerwehr für Abbruch und Innenausbau geleistet. 2008 beim 135-jährigen Gründungsfest wurde der Schlauchturm mit der Segnung seiner Bestimmung übergeben. 
 







Seite erstellt am  
12. Juni 2007

Letztes Update dieser Seite
16. August 2010